urban space

Stand-Alones ( polyphony ) wurde ursprünglich für das Leopold-Museum Wien konzipiert. Die Stand-Alones Performances im öffentlichen Raum setzen diese choreografischen Miniaturen in Kontext zur Stadtarchitektur. Inspiriert von revolutionären Künsten der Form, Linie und Perspektive treten aus einem scheinbaren Vakuum die utopischen Charaktere von Liquid Loft heraus. In einer Zeit der Distanz zelebrieren sie das Körperliche und sparen alles Ornamentale aus. Unerklärliches wird demonstriert und ausagiert, sprachliche Manierismen werden genüsslich seziert.

Jede einzelne tänzerische Interpretation beruht auf einer eigenständigen Musik- Sprach- oder Soundkomposition. Mit dem von Liquid Loft entwickelten komplexen und flexiblen Sound-System kreieren die Performer*innen beeindruckende Performance-Sequenzen im urbanen Raum. Die choreografische Komposition besteht aus einer Reihe von gleichzeitig performten Soli, die zu bestimmten Momenten der Aufführung miteinander synchronisiert und zu einer Polyphonie zusammengeführt werden. Die Dramaturgie basiert auf der Fähigkeit des assoziativen Rezipierens und wird zusätzlich durch die Stadtarchitektur und die Bewegung der Zuseher*innen beeinflusst.

18.08.2021

Lange Nacht des Tanzes Villach, AT

10.07.2021

Cselley Mühle Oslip, AT

19.06.2021

Tanz.Ist Dornbirn, AT

18.06.2021

Tanz.Ist Dornbirn, AT

26.07.2020

La Strada, Graz, AT

25.07.2020

La Strada, Graz, AT

24.07.2020 (premiere)

La Strada, Graz, AT

dates

Tanz, Choreografie: Luke Baio, Stephanie Cumming, Dong Uk Kim, Katharina Meves, Dante Murillo, Anna Maria Nowak, Arttu Palmio, Hannah Timbrell
Künstlerische Leitung, Choreografie: Chris Haring
Choreografische Assistenz: Stephanie Cumming
Komposition, Sound: Andreas Berger
Licht Design, Szenografie: Thomas Jelinek
Theorie, Text: Stefan Grissemann
Stage Management: Roman Harrer
Foto- und Videodokumentation: Michael Loizenbauer
Internationale Distribution: APROPIC – Line Rousseau, Marion Gauvent
Company Management, Produktion: Marlies Pucher

Liquid Loft wird gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) und dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS). 

credits